Börsenspiel 2017

mit der Mittelschule Pfaffenhausen

„An die Börse – fertig – los“

hieß es im Februar wieder für die Schüler der 8., 9. und 10. Klassen der Mittelschule Pfaffenhausen. Die Raiffeisenbank Pfaffenhausen eG veranstaltete – heuer übrigens zum 26. mal – ihr alljährliches Börsenspiel, bei dem die Schüler für ca. drei Monate ihr Geschick an der Börse testen konnten.

Vor dem Start werden die Klassen in einer Auftaktveranstaltung an das Thema Aktien herangeführt und auf ihre Teilnahme vorbereitet.

Jedem Teilnehmer steht dabei ein Spielkapital von 50.000,-- Euro zur Verfügung.

Wichtige Unterlage und tägliches Medium für die Entscheidungen der jungen Hobby-Aktionäre ist dabei die örtliche Tageszeitung. Sämtliche Aktien, die im Wirtschaftsteil der Mindelheimer Zeitung gelistet sind, können in das virtuelle Depot gekauft werden.

v.l.n.r.: Helmut Spieler (Raiffeisenbank Pfaffenhausen), Julian Huber Klasse 8a (3. Platz), Raphael Epple Klasse 10M (2. Platz), Moritz Osterrieder Klasse 10M (2. Platz), Ramona Gregori Klasse 10M (1. Platz), Lorena Wohllaib Klasse 10M (1. Platz), Sonja Müller Klasse 10M (1. Platz), Manfred Kraus (Lehrer Klasse 10M)

Die Schüler waren auch in diesem Jahr mit Eifer und Engagement bei der Sache. Während der Spieldauer wurden zahlreiche Depots eröffnet und fast täglich trafen die verschiedensten Kauf- und Verkaufsaufträge bei der Raiffeisenbank Pfaffenhausen ein.

Wie Helmut Spieler von der Raiffeisenbank Pfaffenhausen berichtete, entwickelten sich die Börsen im Verlauf der Spieldauer recht erfreulich. So lag der DAX nach Abschluss des Börsenspieles mit einem Stand von 12.590 Punkten etwa 6,5 % höher, als zu Beginn.

Aufgrund der günstigen Kursentwicklung gab es am Ende auch deutlich mehr Gewinner als Verlierer, nur 6 Depots hatten ein Minus zu verzeichnen. Alle anderen konnten in ihren Depots zum Teil ganz ordentliche Gewinne erwirtschaften.

 

Bei der Endabrechnung standen folgende Sieger fest:

    Depotwert Zuwachs
1. Platz Ramona Gregori, Lorena Wohllaib
und Sonja Müller
(Klasse 10m) als Team
 54.104 €  +4.104 €
2. Platz Raphael Epple und Moritz Osterrieder (Klasse 10m) als Team  53.897 €  +3.897 €
3. Platz Julian Huber (Klasse 8a)  53.380 €  +3.380 €

Wer auf das falsche Pferd gesetzt hatte, sah sich schnell unter den Verlierern und musste zusehen, wie sein Kapital weniger wurde. Die ganz großen Verluste blieben allerdings aus, das größte Minus betrug knapp 5 Prozent, was einem Verlust von ca. 2.500 Euro entspricht.

Im Börsenspiel ging es natürlich wie immer darum, während der relativ kurzen Spieldauer möglich viel Gewinn zu erzielen. Aber gerade die Erkenntnis, dass es an der Börse auch größere Schwankungen geben kann, dass es keine automatische Gewinngarantie gibt und dass man zum Spekulieren nur freies Geld verwenden sollte, sind ganz wichtige Erfahrungen, die dabei gewonnen werden konnten.

Am Ende des Börsenspieles versuchte Helmut Spieler den Teilnehmern zu vermitteln, dass er „im richtigen Leben“ das Investieren in solide und erfolgreiche Unternehmen langfristig für sinnvoller hält, als das Spekulieren auf schnelle Gewinne.

Bis zum 10. Platz erhielten die Teilnehmer Geldpreise zwischen 150,-- Euro und 20,-- Euro, außerdem flossen 100,-- Euro als Preisgeld in die Klassenkasse der drei Gewinner - in diesem Fall an die Klasse 10M.

Lehrer Manfred Kraus durfte den Klassenpreis für die 10M in Empfang nehmen.