Börsenspiel 2019

mit der Mittelschule Pfaffenhausen

Von Februar bis Mai waren die Schüler der 8., 9. und 10. Klassen der Mittelschule Pfaffenhausen wieder als Aktienanleger gefordert. Die Raiffeisenbank Pfaffenhausen eG veranstaltete ihr alljährliches Börsenspiel, bei dem die Schüler für ca. drei Monate ihr Geschick an der Börse beweisen konnten.

Vor dem Start wurden die Klassen in einer Auftaktveranstaltung durch Helmut Spieler von der Raiffeisenbank Pfaffenhausen an das Thema Aktien herangeführt, über die Funktionsweise des Börsenspieles informiert und auf ihre Teilnahme vorbereitet.

Jedem Teilnehmer stand dabei ein Spielkapital von 50.000,-- Euro zur Verfügung.

Tägliches Medium und Entscheidungsgrundlage der jungen Hobby-Aktionäre war dabei wie immer die örtliche Tageszeitung. Sämtliche Aktien, die im Wirtschaftsteil der Mindelheimer Zeitung gelistet sind, konnten in das virtuelle Depot gekauft werden.

v.l.n.r.: Gertrud Reschke (Lehrerin 9M), Renate Förner (Rektorin), Daniel Geiger (10M), Giulia Kreitmair (9M) i.V. für Tom Götzfried (krank), Alexander Huber (9M), Gerald Granz (10M), Helmut Spieler (Raiffeisenbank Pfaffenhausen eG)

Die Schüler waren auch in diesem Jahr von Beginn an mit großem Eifer und Engagement bei der Sache. Es wurden zahlreiche Depots eröffnet und fast täglich trafen die Kauf- und Verkaufsaufträge bei der Raiffeisenbank Pfaffenhausen ein.

Wie Helmut Spieler berichtete, war die Entwicklung der Aktienkurse im Verlauf der Spieldauer recht erfreulich. So lag der DAX zum Abschluss des Börsenspieles im Mai mit einem Stand von knapp 12.000 Punkten ca. 8,50 % höher, als beim Start im Februar.

Aufgrund der günstigen Kursentwicklung gab es am Ende auch fast nur Gewinner, lediglich zwei Depots hatten ein Minus zu verzeichnen. Alle anderen konnten zum Teil respektable Gewinne erwirtschaften.

Bei der Endabrechnung standen folgende Sieger fest:

    Depotwert Zuwachs
1. Platz Alexander Huber (Klasse 9M)    60.894 €  +10.894 €
2. Platz Tom Götzfried (Klasse 9M)
 58.830 €  +8.830 €
3. Platz Daniel Geiger und Gerald Granz (Klasse 10M)
als Team
 58.799 €  +8.799 €

Auch in diesem Jahr war ein Lehrer unter den Teilnehmern, der sich der Herausforderung „Börsenspiel“ stellte. Manfred Kraus von der Klasse 10M erzielte mit seinem grundsoliden Depot zwar am Ende auch einen schönen Gewinn, schaffte es aber letztendlich nicht in die Top 10. Geldpreise können zwar nur die teilnehmenden Schüler gewinnen, ein großer Applaus der Schüler war Herrn Kraus als Anerkennung aber auf jeden Fall sicher.

Bei den wenigen Verlierern, die bei der Aktienauswahl danebengegriffen hatten, betrug das größte Minus ca.15 Prozent, was einem Verlust von 7.500 Euro entspricht.

Ziel des Börsenspieles war natürlich wie immer, während der dreimonatigen Spieldauer möglichst viel Gewinn zu erzielen. Aber gerade die Erkenntnis, dass es an der Börse größere Schwankungen geben kann, dass man bei Aktien manchmal auch Verluste verkraften muss und dass es keine automatische Gewinngarantie gibt, sind ganz wichtige Erfahrungen, die dabei gewonnen werden konnten.

Am Ende des Börsenspieles versuchte Helmut Spieler den Teilnehmern zu vermitteln, dass er „im richtigen Leben“ das Investieren in solide und erfolgreiche Unternehmen langfristig für sinnvoller hält, als das Spekulieren auf schnelle Gewinne.

Vom 1. bis zum 10. Platz erhielten die erfolgreichen Schüler Geldpreise zwischen 150,-- Euro und 20,-- Euro, außerdem flossen 100,-- Euro als Preisgeld in die Klassenkasse des Gewinners - in diesem Fall an die Klasse 9M.

Lehrerin Gertrud Reschke durfte den Klassenpreis für die 9M in Empfang nehmen.